Diese Checkliste zeigt dir, welche Inhalte in der Sporttheorie-Klausur des Sport-Abiturs 2027 in Baden-Württemberg verlangt werden. Grundlage sind der Erlass für die Abiturprüfung 2027 des Kultusministeriums (Stand 09.09.2025, Kapitel 31) und das Basispapier Leistungsfach Sport (Stand 11.06.2025), das auf dem Bildungsplan 2016 aufbaut.
Die Inhalte sind nach Wissensbereichen sortiert, nicht nach Halbjahren. Hake ab, was du ohne Nachschlagen erklären und an einem Beispiel anwenden kannst.
Wichtig: Eine schriftliche Theorieklausur gibt es nur im Leistungsfach Sport (5-stündig). Sie ist gleich gewichtet mit der fachpraktischen Prüfung. Im Basisfach Sport (2-stündig) gibt es keine schriftliche Prüfung, dort wird mündlich und fachpraktisch geprüft.
Wissensbereich 1: Sportartspezifische Grundlagen und Bewegung
Geprüft wird dein Wissen zur Realisierung des eigenen sportlichen Verhaltens. Dieser Wissensbereich hat in der Klausur das größte Gewicht.
Sportartspezifische Grundlagen
- Ich kann Regeln einer Sportart benennen und erläutern.
- Ich kann Bewegungstechniken einer Sportart benennen und erläutern.
- Ich kann Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktik an Beispielen erläutern.
Funktionale Bewegungsanalyse
- Ich kann eine Bewegung mit der Funktionsanalyse nach Göhner in Funktionen gliedern.
- Ich kann das Phasenmodell nach Meinel und Schnabel anwenden und die Dreiphasenstruktur beschreiben.
- Ich kann Phasenverschmelzung erklären und Grenzen der Phaseneinteilung nennen.
Biomechanik
- Ich kann Translation und Rotation unterscheiden und Drehachsen bei Bewegungen bestimmen.
- Ich kann Gleichgewicht und Körperschwerpunkt bei sportlichen Bewegungen erläutern.
- Ich kann biomechanische Prinzipien an Bewegungsbeispielen erklären.
- Ich kann Kraft-Zeit-Verläufe in ihrem Grundprinzip deuten.
Wissensbereich 1: Training und Leistungsfähigkeit
Hier steckt der Kern der Theorieklausur. Die Themen bauen aufeinander auf.
Leistungsfähigkeit, Anpassung und Belastung
- Ich kann die Komponenten der sportlichen Leistungsfähigkeit nennen und einordnen.
- Ich kann konditionelle und koordinative Fähigkeiten unterscheiden und Beispiele zuordnen.
- Ich kann biologische Grundlagen und Einflussfaktoren der Leistungsfähigkeit erläutern.
- Ich kann Homöostase und Superkompensation erklären und im Verlauf darstellen.
- Ich kann Belastungskomponenten und Trainingsmethoden beschreiben und Beispiele zuordnen.
- Ich kann Trainingsprinzipien und Trainingsgesetze erläutern und auf Trainingssituationen anwenden.
Energiebereitstellung und Organsysteme
- Ich kann die aerobe, die anaerob-laktazide und die anaerob-alaktazide Energiebereitstellung unterscheiden.
- Ich kann Energieträger den Energiebereitstellungswegen zuordnen.
- Ich kann Herz-Kreislauf-System, Atmung und Blut bei Ausdauertraining beschreiben und die Anpassungen erklären.
- Ich kann den Aufbau der Skelettmuskulatur, Kontraktionsformen und Muskelfasertypen beschreiben.
- Ich kann Krafttraining und die zugehörigen Anpassungen der Muskulatur erklären.
Wissensbereich 1: Gesunde Lebensführung
- Ich kann Gesundheitsmodelle wie das Risikofaktorenmodell und die Salutogenese vergleichen.
- Ich kann Zielbereiche des Sports beschreiben und an Beispielen unterscheiden.
- Ich kann Sportverletzungen sowie Über- und Fehlbelastung erklären.
- Ich kann Gefahren des Fitnesstrainings benennen und begründen.
- Ich kann Belastungsparameter nennen und ein gesundheitsorientiertes Training planen.
Wissensbereich 2: Sportliches Handeln im sozialen Kontext
Dieser Wissensbereich ist kleiner, bringt aber in der Pflichtaufgabe feste Punkte.
- Ich kann Funktionen von Regeln, Werten und Normen im Sport erläutern.
- Ich kann Regeltypen (zum Beispiel nach Digel) unterscheiden und Beispiele zuordnen.
- Ich kann Fairness im Sport begründen und an Situationen beurteilen.
- Ich kann geschlechtsspezifische Interessen- und Leistungsunterschiede im Sport beschreiben und erklären.
- Ich kann Gruppendynamik und Teamentwicklung erläutern.
- Ich kann Kommunikation in Mannschaften beschreiben und Aggressionsmodelle erklären.
Was nicht schriftlich dran kommt
Nicht für die Theorieklausur vorgesehen sind laut Erlass die Teilkompetenzen 4, 5, 14, 17, 20, 21, 22, 24, 25 und 29. Sie betreffen die Anwendung im fachpraktischen Kontext oder die persönliche Reflexion sportlicher Handlungen. Als Wissensbereiche nennt der Erlass für die Klausur nur Wissensbereich 1 und 2. Weitere Wissensbereiche nennt der Erlass für die Klausur nicht.
Notwendiges Vorwissen
- Grundlage sind Inhalte und Kompetenzen des Bildungsplans 2016 (Leistungsfach Sport). Schriftlich geprüft wird nur das Leistungsfach, die Klausur ist die Sporttheorie. Klausur und fachpraktische Prüfung zählen 1:1.
- Aufbau: eine Pflichtaufgabe (Wissensbereich 1: 40 BE, Wissensbereich 2: 10 BE) und zwei Wahlpflichtaufgaben, von denen du eine wählst. Die Wahl vermerkst du auf der Reinschrift.
- Für die Klausur vorgesehen: Wissensbereich 1 mit den Teilkompetenzen 1, 2, 3, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 15, 16, 18, 19 und Wissensbereich 2 mit den Teilkompetenzen 23, 26, 27.
Tipps für die Prüfung
- Bearbeitungszeit 240 Minuten inklusive Auswahlzeit. Die Pflichtaufgabe trägt den Großteil der BE, also zuerst und sauber bearbeiten.
- Nach den amtlichen Teilkompetenz-Listen lernen. Alles andere ist laut Erlass nicht Gegenstand der Klausur.
- Erlaubt ist nur ein Nachschlagewerk zur deutschen Rechtschreibung. Fachbegriffe und Modelle musst du auswendig beherrschen.
- Die Fachpraxis zählt gleichwertig. Die Theorie nicht isoliert vernachlässigen.
Quelle und Tipp
Quelle: Erlass für die Abiturprüfung 2027 des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (KM35-6615-140/4, Stand 09.09.2025), Kapitel 31 Sport. Basispapier Leistungsfach Sport (Stand 11.06.2025), basierend auf dem Bildungsplan 2016.
Tipp: Übe die Operatoren mit. In der Klausur zählt nicht nur, ob du einen Begriff kennst, sondern ob du ihn beschreiben, erklären oder bewerten kannst. Schreibe dir zu jedem Modell ein Beispiel aus einer Sportart auf, die du selbst machst.
Häufige Fragen zum Sport-Abitur Baden-Württemberg 2027

Über die Autorin des Artikels:
Ich bin Emily, Gründerin von Noten-Booster.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer Schule manchmal sein kann – und wie es sich anfühlt, an sich selbst zu zweifeln.
In der vierten Klasse bekam ich eine Realschulempfehlung. Meine Eltern glaubten trotzdem an mich und schickten mich aufs Gymnasium. Dort begann ein langer Kampf: In der sechsten und siebten Klasse stand ich mehrmals kurz davor, nicht versetzt zu werden. Ich saß stundenlang über den Büchern, verstand aber nicht, wie man richtig lernt.
Erst als ich aufhörte, bloß auswendig zu pauken, und begann zu verstehen, wie Lernen funktioniert, änderte sich alles. Ich fand meinen Weg, entwickelte eigene Lernstrategien – und schaffte schließlich ein 1er-Abitur.
Nicht, weil ich plötzlich „besser“ war, sondern weil ich gelernt hatte, mit System, Struktur und Selbstvertrauen zu lernen.
Genau deshalb habe ich Noten-Booster gegründet:
Um Schülern zu zeigen, wie man das Lernen lernt – ohne Druck, ohne Angst, mit Freude und Klarheit.
Ich möchte, dass jedes Kind erlebt, wie sich Erfolg anfühlt, wenn Lernen endlich leicht wird.
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von unserem Team fachlich geprüft.
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