Am Mittwoch, 5. Mai 2027 um 9:00 Uhr schreibst du in Berlin die schriftliche Abiturprüfung in Mathematik. Auf dieser Seite findest du alles, was du über den formalen Rahmen wissen musst: Termin, Arbeitszeit, Aufbau der beiden Prüfungsteile, Bewertung und die zugelassenen Hilfsmittel.

Berlin prüft Mathematik auf zwei Niveaus, im Leistungskurs und im Grundkurs. Beide schreiben am selben Tag, bekommen aber unterschiedliche Aufgabensätze, unterschiedlich viel Zeit und unterschiedlich viele Bewertungseinheiten. Für den Jahrgang 2027 gilt: Es gibt keine strukturellen Neuerungen gegenüber dem Vorjahr.


Mathe-Abitur Berlin 2027 auf einen Blick

Prüfungsinfo Mathematik 2027
Haupttermin Mittwoch, 5. Mai 2027, 9:00 Uhr
Nachtermin Montag, 24. Mai 2027, 9:00 Uhr
Anforderungsniveaus Leistungskurs und Grundkurs, Mathematik wird auf beiden Niveaus geprüft
Arbeitszeit Leistungskurs 330 Minuten, Grundkurs 285 Minuten, die Lese- und Auswahlzeit ist enthalten
Prüfungsteile Teil A hilfsmittelfrei, Abgabe spätestens 110 Minuten (LK) bzw. 100 Minuten (GK) nach Prüfungsbeginn, danach Teil B mit Hilfsmitteln
Aufgaben Teil A LK: 4 Pflichtaufgaben plus 2 aus 6 Wahlaufgaben. GK: 3 Pflichtaufgaben plus je 1 aus 3 Aufgaben aus zwei Aufgabengruppen
Aufgaben Teil B Komplexe Aufgaben aus Analysis, Analytischer Geometrie und Stochastik, mindestens eine Aufgabe bezieht sich auf die Analysis
Bewertung Leistungskurs 100 BE (30 in Teil A, 70 in Teil B), Grundkurs 80 BE (25 in Teil A, 55 in Teil B)
Hilfsmittel in Teil B Nicht programmierbarer und nicht grafikfähiger Taschenrechner, in MMS-Kursen das eingeführte modulare Mathematiksystem, IQB-Formelsammlung, Rechtschreibwörterbuch
Aufgabenherkunft Anteilig Aufgaben aus dem gemeinsamen Abituraufgabenpool der Länder (IQB)


Leistungskurs oder Grundkurs: was der Unterschied konkret bedeutet

Im Prüfungsplan der Senatsverwaltung taucht Mathematik als Leistungsfach und als 3. Prüfungsfach auf. Dahinter stehen die beiden Niveaus, die du aus dem Unterricht kennst: Leistungskurs und Grundkurs. Für beide gibt es eigene Prüfungsschwerpunkte, die jedes Jahr neu veröffentlicht werden.

Der Unterschied ist nicht nur die Zeit. Im Leistungskurs hast du 330 Minuten und 100 Bewertungseinheiten, im Grundkurs 285 Minuten und 80 Bewertungseinheiten. Der Leistungskurs bearbeitet in Teil A sechs Aufgaben, der Grundkurs fünf. Und im Leistungskurs liegt der Schwerpunkt stärker auf dem anspruchsvollsten Anforderungsbereich, also auf Transfer und Begründung statt auf reinem Abarbeiten von Verfahren.

Für 2027 sind einzelne Inhalte ausdrücklich ausgeschlossen, im Leistungskurs zum Beispiel das Erläutern und Entwickeln von Beweisen, Simulationen und komplexe gebrochen-rationale Funktionen. Die genaue Liste steht in den Prüfungsschwerpunkten deines Niveaus, und die solltest du dir einmal in Ruhe ansehen.


Ablauf der Prüfung: erst Teil A, dann Teil B

Zu Prüfungsbeginn bekommst du beide Teile. Teil A ist hilfsmittelfrei, du hast also weder Taschenrechner noch Formelsammlung. Du entscheidest selbst, wann du Teil A abgibst. Dieser Zeitpunkt muss im Leistungskurs innerhalb der ersten 110 Minuten liegen, im Grundkurs innerhalb der ersten 100 Minuten. Erst mit der Abgabe bekommst du die Hilfsmittel für Teil B.

Teil A besteht aus einzelnen, nicht zusammenhängenden Aufgaben aus verschiedenen Sachgebieten. Im Leistungskurs sind vier Aufgaben der Aufgabengruppe 1 Pflicht, dazu wählst du zwei aus sechs Aufgaben der Aufgabengruppe 2. Im Grundkurs sind drei Aufgaben Pflicht, dazu kommt je eine Wahlaufgabe aus zwei Gruppen. Jede Aufgabe in Teil A zählt 5 Bewertungseinheiten.

In Teil B bearbeitest du voneinander unabhängige, komplexe Aufgaben. Alle drei Themengebiete sind vertreten: Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik. Mindestens eine Aufgabenstellung bezieht sich auf die Analysis, die auch bei der Bewertung das größte Gewicht hat.

Wichtig fürs Zeitmanagement: Die 110 beziehungsweise 100 Minuten für Teil A sind eine Obergrenze, keine Vorgabe. Wer Teil A früher abgibt, hat mehr Zeit für Teil B. Übe deshalb gezielt, den hilfsmittelfreien Teil in 80 bis 90 Minuten sicher durchzuziehen.


Zugelassene Hilfsmittel in der Prüfung

In Teil A sind nur Schreib- und Zeichenwerkzeuge sowie ein Nachschlagewerk zur deutschen Rechtschreibung erlaubt. Kein Rechner, keine Formelsammlung.

Für Teil B gilt: Zugelassen ist ein Taschenrechner, der nicht programmierbar und nicht grafikfähig ist und der weder numerisch differenzieren oder integrieren noch Gleichungen automatisch lösen kann. Er muss allerdings Werte kumulierter Binomialverteilungen berechnen können. Kurse mit MMS-Auszeichnung bekommen eigene Aufgabensätze und dürfen in Teil B das an der Schule eingeführte modulare Mathematiksystem nutzen. Die frühere Bezeichnung CAS wurde durch MMS ersetzt.

Als Formeldokument ist ausschließlich die mathematisch-naturwissenschaftliche Formelsammlung des IQB zugelassen, auch in den mathematisch unveränderten Ausgaben der Verlage. Andere Formelsammlungen sind nicht erlaubt. Kläre rechtzeitig mit deiner Lehrkraft, welche Ausgabe an deiner Schule genutzt wird, und arbeite im letzten Halbjahr konsequent damit.


Und welche Themen kommen konkret dran?

Der Prüfungsrahmen ist die eine Hälfte. Die andere ist die Frage, welche Inhalte du wirklich können musst. Unsere Themencheckliste listet alle Themen für Berlin zum Abhaken auf.


FAQ zum Mathe-Abitur Berlin 2027

Der Haupttermin ist Mittwoch, der 5. Mai 2027. Die Prüfung beginnt laut Prüfungsplan der Senatsverwaltung um 9:00 Uhr. Der Nachtermin liegt auf Montag, dem 24. Mai 2027, ebenfalls 9:00 Uhr.

Im Leistungskurs 330 Minuten, im Grundkurs 285 Minuten. Eine zusätzliche Einlese- oder Auswahlzeit gibt es nicht, sie ist in diesen Zeiten bereits enthalten.

Im Leistungskurs 100 Bewertungseinheiten, davon 30 in Teil A und 70 in Teil B. Im Grundkurs sind es 80, davon 25 in Teil A und 55 in Teil B. Halbe Bewertungseinheiten werden nicht vergeben.

In Teil A gar keinen. In Teil B einen nicht programmierbaren, nicht grafikfähigen wissenschaftlichen Taschenrechner. In Kursen mit MMS-Auszeichnung darfst du stattdessen das an der Schule eingeführte modulare Mathematiksystem nutzen, dafür gibt es eigene Aufgaben.

Nur die mathematisch-naturwissenschaftliche Formelsammlung des IQB beziehungsweise eine mathematisch unveränderte Verlagsausgabe davon. Andere Formelsammlungen sind nicht zugelassen und auch nicht in Teil A.

Nein. Der aktuelle Fachbrief Mathematik der Senatsverwaltung stellt ausdrücklich fest, dass es im schriftlichen Abitur keine Neuerungen gibt. Es gilt unverändert die Struktur, die zum Schuljahr 2024/2025 eingeführt wurde.


Offizielle Quellen

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin: Prüfungsplan für das Schuljahr 2026/27; Prüfungsschwerpunkte Mathematik Leistungskurs 2027 und Prüfungsschwerpunkte im Grundkurs Mathematik 2027; Fachbriefe Mathematik Nr. 28, 29 und 30; Ausführungsvorschriften über Prüfungen (AV Prüfungen). Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB): begleitende Dokumente zur Sekundarstufe II. Stand der Recherche: September 2026. Verbindlich sind immer die aktuellen Veröffentlichungen der Senatsverwaltung.


Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von unserem Team fachlich geprüft.


Über die Autorin des Artikels:

Ich bin Emily, Gründerin von Noten-Booster.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer Schule manchmal sein kann – und wie es sich anfühlt, an sich selbst zu zweifeln.

In der vierten Klasse bekam ich eine Realschulempfehlung. Meine Eltern glaubten trotzdem an mich und schickten mich aufs Gymnasium. Dort begann ein langer Kampf: In der sechsten und siebten Klasse stand ich mehrmals kurz davor, nicht versetzt zu werden. Ich saß stundenlang über den Büchern, verstand aber nicht, wie man richtig lernt.

Erst als ich aufhörte, bloß auswendig zu pauken, und begann zu verstehen, wie Lernen funktioniert, änderte sich alles. Ich fand meinen Weg, entwickelte eigene Lernstrategien – und schaffte schließlich ein 1er-Abitur.
Nicht, weil ich plötzlich „besser“ war, sondern weil ich gelernt hatte, mit System, Struktur und Selbstvertrauen zu lernen.

Genau deshalb habe ich Noten-Booster gegründet:
Um Schülern zu zeigen, wie man das Lernen lernt – ohne Druck, ohne Angst, mit Freude und Klarheit.
Ich möchte, dass jedes Kind erlebt, wie sich Erfolg anfühlt, wenn Lernen endlich leicht wird.