GTD steht für „Getting Things Done“, eine Methode des Autors David Allen, um Aufgaben, Ideen und Verpflichtungen vollständig aus dem Kopf in ein verlässliches System zu bringen, statt sie sich ständig merken zu müssen.

Was ist GTD?

GTD basiert auf fünf aufeinanderfolgenden Schritten:

  • Sammeln: Alles, was im Kopf herumschwirrt, aufschreiben, egal wie klein oder groß.
  • Klären: Für jeden Punkt entscheiden, was er bedeutet und ob eine Handlung nötig ist.
  • Organisieren: Aufgaben nach Kontext und Priorität einsortieren.
  • Reflektieren: Regelmäßig das System durchgehen und aktualisieren.
  • Erledigen: Mit klarem Kopf die nächste sinnvolle Aufgabe angehen.

Übertragung auf Schul- und Studienalltag

Angenommen, du hast im Kopf: Hausarbeit schreiben, Bücher aus der Bibliothek zurückbringen, für zwei Klausuren lernen, eine Gruppenarbeit koordinieren. Statt das alles gleichzeitig im Kopf zu behalten, sammelst du es an einem Ort (Notiz-App oder Zettel), klärst pro Punkt den nächsten konkreten Schritt („Kapitel 2 der Hausarbeit gliedern“ statt nur „Hausarbeit“) und ordnest es nach Kontext, zum Beispiel „Bibliothek“, „Zuhause“ oder „Gruppentermin nötig“. Das entlastet den Kopf spürbar, gerade wenn mehrere Fristen gleichzeitig laufen.

Prüfungsphasen-Coaching im Studium

Die Prüfungsphase im Studium steht an und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Du hast mehrere Klausuren, Abgaben oder mündliche Prüfungen vor dir, aber keinen klaren Lernplan?

Abgrenzung zur Alpen- und Eisenhower-Methode

Alle drei Methoden ergänzen sich, setzen aber an unterschiedlichen Stellen an: Die Eisenhower-Matrix hilft, zu entscheiden, was wichtig ist. Die Alpen-Methode plant daraus einen konkreten Tag mit Zeitschätzung. GTD geht noch einen Schritt davor: Es sorgt dafür, dass überhaupt nichts im Kopf verloren geht, bevor priorisiert oder geplant wird. In der Praxis: erst mit GTD alles erfassen, dann mit Eisenhower priorisieren, dann mit der Alpen-Methode den Tag konkret planen.

Häufige Fragen

Es gibt nicht die eine beste Methode. GTD eignet sich besonders, um nichts zu vergessen, die Eisenhower-Matrix zur Priorisierung und die Alpen-Methode zur konkreten Tagesplanung.

Für „Getting Things Done“, den Namen der von David Allen entwickelten Methode.

Eine reine Zeitblock-Technik (60 Minuten Arbeit, 60 Minuten andere Aufgabe, 30 Minuten Pause), kein vollständiges Erfassungssystem wie GTD.

Häufig genannt werden GTD, die Eisenhower-Matrix, die Alpen-Methode, die Pomodoro-Technik, die 1-3-5-Regel und die 60-60-30-Methode.

Fazit

GTD ist besonders hilfreich, wenn du das Gefühl hast, ständig etwas zu vergessen oder mehrere Verpflichtungen gleichzeitig im Kopf jonglieren zu müssen. Kombiniert mit Eisenhower-Matrix und Alpen-Methode ergibt sich ein vollständiges System von Erfassen bis Umsetzen.

Über die Autorin des Artikels:

Ich bin Emily, Gründerin von Noten-Booster. Auch mich haben früher zu viele gleichzeitige Verpflichtungen im Kopf regelrecht blockiert, ich wusste nie, ob ich gerade etwas Wichtiges vergessen hatte.

Mit einer Realschulempfehlung ging ich aufs Gymnasium. In der sechsten und siebten Klasse stand ich mehrfach kurz vor der Nichtversetzung. Ein Teil davon war schlicht, dass ich Aufgaben im Kopf behielt, statt sie zuverlässig aufzuschreiben, und dabei immer wieder etwas verlor.

Der Unterschied kam, als ich anfing, wirklich alles an einem Ort zu sammeln, statt mich auf mein Gedächtnis zu verlassen. Der Kopf wurde spürbar freier für das eigentliche Lernen. Aus solchen Prinzipien entstand mit der Zeit ein System, das mich bis zum 1er-Abitur trug.

Genau das gebe ich heute bei Noten-Booster weiter: zeigen, dass ein verlässliches System mehr entlastet als der Versuch, sich alles zu merken, egal ob in der Schule oder im Studium.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von unserem Team fachlich geprüft.