Am Mittwoch, 5. Mai 2027 schreibst du in Niedersachsen die schriftliche Abiturprüfung in Mathematik. Auf dieser Seite findest du den formalen Rahmen: Termine, Arbeitszeit, Aufbau der beiden Prüfungsteile, Bewertungseinheiten und die zugelassenen Hilfsmittel.

Niedersachsen unterscheidet zwischen erhöhtem und grundlegendem Anforderungsniveau. Beide Niveaus schreiben am selben Tag, unterscheiden sich aber in Arbeitszeit, Aufgabenzahl und Bewertung.


Mathe-Abitur Niedersachsen 2027 auf einen Blick

Prüfungsinfo Mathematik 2027
Haupttermin Mittwoch, 5. Mai 2027
Uhrzeit landesweit nicht veröffentlicht, den Beginn legt deine Schule fest
Nachschreibtermin Montag, 31. Mai 2027, weitere Termine legen die Schulen selbst fest
Anforderungsniveaus erhöhtes Niveau (eA) als Prüfungsfach P1 bis P3, grundlegendes Niveau (gA) als P4
Arbeitszeit eA 330 Minuten, gA 285 Minuten
Prüfungsteile Teil A hilfsmittelfrei, Wechsel zu Teil B innerhalb der ersten 110 Minuten im eA und 100 Minuten im gA
Aufgaben Teil A eA: sechs Aufgaben, vier Pflicht plus zwei aus sechs Wahlaufgaben. gA: fünf Aufgaben
Aufgaben Teil B je Sachgebiet zwei Aufgaben zur Auswahl, du bearbeitest drei, also je eine aus Analysis, Analytischer Geometrie und Stochastik
Bewertung eA 100 Bewertungseinheiten (30 in Teil A, 70 in Teil B), gA 80 Bewertungseinheiten
Hilfsmittel GTR oder CAS, ausschließlich die IQB-Formelsammlung


Erhöhtes und grundlegendes Niveau: der wichtigste Unterschied

Im erhöhten Anforderungsniveau hast du 330 Minuten und 100 Bewertungseinheiten, im grundlegenden 285 Minuten und 80 Bewertungseinheiten. In Teil A bearbeitest du im eA sechs Aufgaben, im gA fünf.

Auch die Gewichtung der Anforderungsbereiche unterscheidet sich: Im eA entfallen etwa 25 Prozent auf den Anforderungsbereich I, 45 Prozent auf II und 30 Prozent auf III. Im gA liegt der Schwerpunkt mit rund 30 Prozent stärker auf Bereich I und mit 25 Prozent weniger auf III.

Zur Fächerwahl: Mathematik ist in Niedersachsen nicht zwingend Prüfungsfach. Unter den fünf Prüfungsfächern müssen zwei der drei Fächer Deutsch, Fremdsprache und Mathematik sein. Belegen musst du Mathematik aber in allen vier Halbjahren der Qualifikationsphase.


Ablauf und Aufgabenauswahl

Teil A ist hilfsmittelfrei, also ohne digitale Mathematikwerkzeuge und ohne Formelsammlung. Im erhöhten Niveau bearbeitest du hier sechs Aufgaben: vier Pflichtaufgaben, nämlich zwei zur Analysis und je eine zu Stochastik und Analytischer Geometrie, dazu zwei beliebige aus sechs Wahlaufgaben. Jede Aufgabe bringt fünf Bewertungseinheiten.

Du gibst Teil A ab und bekommst dann Teil B. Dieser Zeitpunkt muss im eA innerhalb der ersten 110 Minuten liegen, im gA innerhalb der ersten 100 Minuten. Früher geht, später nicht.

In Teil B bekommst du in jedem der drei Sachgebiete zwei Aufgaben zur Auswahl und entscheidest selbst, welche du rechnest. Anders als in einigen anderen Bundesländern liegt die Wahl hier also bei dir. Die Bewertungseinheiten verteilen sich im eA auf 30 für Analysis sowie je 20 für Stochastik und Analytische Geometrie.

Tipp: Die Wahlmöglichkeit in Teil B ist ein echter Vorteil, kostet aber Zeit. Plane pro Sachgebiet ein bis zwei Minuten für das Überfliegen beider Aufgaben ein und entscheide dann schnell. Wer zu lange abwägt, verliert die Zeit doppelt.


Zugelassene Hilfsmittel

In Teil A sind keine digitalen Werkzeuge und keine Formelsammlung erlaubt.

In Teil B darfst du einen grafikfähigen Taschenrechner oder ein CAS nutzen. Welche der beiden Technologiekategorien gilt, legt deine Schule zu Beginn der Einführungsphase für die jeweilige Prüfungsgruppe fest. Handbücher sind zulässig. Alle Rechner einer Prüfungsgruppe müssen vor der Prüfung per Reset in einen vergleichbaren Zustand versetzt werden.

Bei der Formelsammlung gilt seit einiger Zeit eine klare Regel: Statt unterschiedlicher gedruckter Sammlungen verwenden alle Prüflinge ausschließlich die mathematisch-naturwissenschaftliche Formelsammlung des IQB.


Und welche Themen kommen konkret dran?

Niedersachsen veröffentlicht für jeden Jahrgang eigene Hinweise mit Schwerpunkten und ausdrücklichen Ausschlüssen. Unsere Themencheckliste listet beides auf.


FAQ zum Mathe-Abitur Niedersachsen 2027

Am Mittwoch, 5. Mai 2027. Eine landesweite Uhrzeit wird nicht veröffentlicht, der Termin-Erlass nennt nur Datumsangaben. Den Beginn legt deine Schule fest.
Im erhöhten Anforderungsniveau 330 Minuten, im grundlegenden 285 Minuten. Der Wechsel vom hilfsmittelfreien Teil A zu Teil B muss innerhalb der ersten 110 beziehungsweise 100 Minuten erfolgen.
Im erhöhten Niveau sechs Aufgaben in Teil A und drei in Teil B, insgesamt neun. Im grundlegenden Niveau fünf in Teil A und drei in Teil B.
Dann greift der Nachschreibtermin am Montag, 31. Mai 2027. Voraussetzung ist ein wichtiger Grund, den du nicht zu vertreten hast. Er muss der Prüfungskommission unverzüglich angezeigt und glaubhaft gemacht werden, bei Erkrankung in der Regel durch ein ärztliches Zeugnis. Über die Anerkennung entscheidet das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission. Weitere Termine bestimmen die Schulen selbst.
Das legt deine Schule zu Beginn der Einführungsphase für deine Prüfungsgruppe fest. Beide Technologiekategorien sind zugelassen, die Entscheidung gilt dann für die gesamte Gruppe.
Nicht zwingend. Unter den fünf Prüfungsfächern müssen zwei der drei Fächer Deutsch, Fremdsprache und Mathematik sein. Belegen musst du Mathematik aber in allen vier Halbjahren der Qualifikationsphase.

Offizielle Quellen

Niedersächsisches Kultusministerium: Termine für die Abiturprüfungen 2027 (Bekanntmachung des MK vom 28. April 2025, SVBl. 6/2025) sowie Abitur 2027, Hinweise für das Fach Mathematik, veröffentlicht über das Bildungsportal Niedersachsen. Ergänzt durch die AVO-GOBAK mit den Ergänzenden Bestimmungen und die VO-GO.


Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von unserem Team fachlich geprüft.


Über die Autorin des Artikels:

Ich bin Emily, Gründerin von Noten-Booster.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer Schule manchmal sein kann – und wie es sich anfühlt, an sich selbst zu zweifeln.

In der vierten Klasse bekam ich eine Realschulempfehlung. Meine Eltern glaubten trotzdem an mich und schickten mich aufs Gymnasium. Dort begann ein langer Kampf: In der sechsten und siebten Klasse stand ich mehrmals kurz davor, nicht versetzt zu werden. Ich saß stundenlang über den Büchern, verstand aber nicht, wie man richtig lernt.

Erst als ich aufhörte, bloß auswendig zu pauken, und begann zu verstehen, wie Lernen funktioniert, änderte sich alles. Ich fand meinen Weg, entwickelte eigene Lernstrategien – und schaffte schließlich ein 1er-Abitur.
Nicht, weil ich plötzlich „besser“ war, sondern weil ich gelernt hatte, mit System, Struktur und Selbstvertrauen zu lernen.

Genau deshalb habe ich Noten-Booster gegründet:
Um Schülern zu zeigen, wie man das Lernen lernt – ohne Druck, ohne Angst, mit Freude und Klarheit.
Ich möchte, dass jedes Kind erlebt, wie sich Erfolg anfühlt, wenn Lernen endlich leicht wird.