Am Mittwoch, 5. Mai 2027 um 9:00 Uhr schreibst du in Hessen die schriftliche Abiturprüfung in Mathematik, im Grundkurs wie im Leistungskurs. Es ist der letzte Termin des Hauptprüfungszeitraums. Auf dieser Seite findest du den formalen Rahmen: Termine, Arbeitszeit, Aufbau der beiden Prüfungsteile und die zugelassenen Hilfsmittel.

Für deinen Jahrgang gibt es eine wichtige Änderung bei den Hilfsmitteln: Ab dem Landesabitur 2027 sind keine weiteren Formelsammlungen mehr zugelassen, auch keine schulinternen Druckwerke. Es gilt ausschließlich die den Aufgaben beigefügte Formelsammlung.


Mathe-Abitur Hessen 2027 auf einen Blick

Prüfungsinfo Mathematik 2027
Haupttermin Mittwoch, 5. Mai 2027, Beginn 9:00 Uhr
Nachtermin Donnerstag, 3. Juni 2027 (erster Nachtermin)
Kursarten Grundkurs und Leistungskurs, gleicher Prüfungstag
Arbeitszeit Leistungskurs 330 Minuten, Grundkurs 285 Minuten, Auswahlzeit eingeschlossen
Prüfungsteile Teil 1 hilfsmittelfrei, Abgabe spätestens nach 110 Minuten im LK und 100 Minuten im GK, danach Teil 2
Aufgaben Teil 1 LK: zehn Teilaufgaben vorgelegt, sechs zu bearbeiten. GK: neun vorgelegt, fünf zu bearbeiten
Aufgaben Teil 2 drei Vorschläge: eine Analysisaufgabe nach Wahl sowie je eine Pflichtaufgabe zu Linearer Algebra und Analytischer Geometrie und zu Stochastik
Bewertung wird mit dem Aufgabensatz über die Lösungs- und Bewertungshinweise bekanntgegeben
Hilfsmittel WTR oder CAS, ausschließlich die beigefügte Formelsammlung, Operatorenliste, Rechtschreibwörterbuch


Grundkurs und Leistungskurs: der wichtigste Unterschied

Beide Kursarten schreiben am selben Tag. Der Unterschied liegt in Arbeitszeit, Aufgabenzahl im ersten Prüfungsteil und im Anforderungsniveau. Der Leistungskurs hat 330 Minuten, der Grundkurs 285 Minuten.

Der Aufbau von Prüfungsteil 2 ist dagegen in beiden Kursarten strukturell identisch: drei Vorschläge, davon eine wählbare Analysisaufgabe und zwei Pflichtaufgaben. Auch die Hilfsmittel sind identisch.

Zur Fächerwahl: Unter den Prüfungsfächern müssen Deutsch und Mathematik sein. Mathematik ist damit Pflichtprüfungsfach, aber nicht zwingend schriftliches Prüfungsfach. Es kann auch als viertes oder fünftes Prüfungsfach mündlich beziehungsweise als Präsentation geprüft werden.


Ablauf und Aufgabenauswahl

Im hilfsmittelfreien Teil 1 bekommst du im Leistungskurs zehn Teilaufgaben vorgelegt: vier Pflichtaufgaben auf Niveau 1, davon zwei zur Analysis und je eine zu Linearer Algebra und Analytischer Geometrie sowie zu Stochastik, dazu sechs Wahlaufgaben auf Niveau 2, von denen du zwei auswählst. Macht sechs Teilaufgaben. Im Grundkurs sind es neun vorgelegte und fünf zu bearbeitende Teilaufgaben.

Du entscheidest selbst, wann du Teil 1 abgibst, spätestens nach 110 Minuten im Leistungsfach und 100 Minuten im Grundkursfach. Danach bekommst du die Hilfsmittel.

In Teil 2 werden vier Vorschläge vorgelegt: zwei zur Analysis, einer zu Linearer Algebra und Analytischer Geometrie und einer zur Stochastik. Du wählst zwischen den beiden Analysisvorschlägen, die anderen beiden sind Pflicht. In Mathematik gibt es keine Vorauswahl durch die Fachlehrkraft, du bekommst alle Vorschläge und entscheidest selbst.

Eine gesondert ausgewiesene Auswahlzeit gibt es nicht. Sie ist in den 330 beziehungsweise 285 Minuten enthalten.

Tipp: Weil die Auswahlzeit nicht extra gewährt wird, entscheidet dein Tempo beim Vergleichen der beiden Analysisvorschläge direkt über deine Rechenzeit. Übe das an alten Aufgabensätzen: Beide Vorschläge überfliegen, Entscheidung in unter fünf Minuten.


Zugelassene Hilfsmittel

In Teil 1 sind nur ein Rechtschreibwörterbuch und die Liste der fachspezifischen Operatoren erlaubt. Taschenrechner und Formelsammlung sind hier nicht zugelassen.

In Teil 2 kommen ein eingeführter wissenschaftlich-technischer Taschenrechner oder ein CAS hinzu sowie die den Prüfungsaufgaben beigefügte mathematisch-naturwissenschaftliche Formelsammlung. Ein reiner grafikfähiger Taschenrechner ist nicht zugelassen, ein WTR darf weder grafik- noch computeralgebrafähig sein.

Die wichtigste Änderung für 2027: Weitere Formelsammlungen sind nicht mehr zugelassen, schulinterne eigene Druckwerke ausdrücklich eingeschlossen. Wer bisher mit einer eigenen Sammlung gearbeitet hat, sollte rechtzeitig auf die offizielle umstellen und sich im Unterricht daran gewöhnen.


Und welche Themen kommen konkret dran?

Das Kerncurriculum von 2024 gilt erstmals für das Landesabitur 2027 und kennzeichnet, was nur im Leistungskurs verlangt wird. Unsere Themencheckliste bildet beide Ebenen ab.


FAQ zum Mathe-Abitur Hessen 2027

Am Mittwoch, 5. Mai 2027. Die schriftlichen Prüfungen beginnen laut Abiturerlass landesweit um 9:00 Uhr. Grundkurs und Leistungskurs schreiben am selben Tag.
Im Leistungskurs 330 Minuten, im Grundkurs 285 Minuten, jeweils einschließlich der Auswahlzeit. Im zweiten Nachtermin sind es 300 beziehungsweise 255 Minuten, weil dort keine Wahlmöglichkeit besteht.
Dann greift der erste Nachtermin am Donnerstag, 3. Juni 2027, wenn du den Haupttermin durch Krankheit oder aus anderen wichtigen Gründen versäumt hast, die du nicht zu vertreten hast. Es gibt zusätzlich einen zweiten, dezentralen Nachtermin, für den die Schulen eigene Aufgaben erstellen.
Ein eingeführter wissenschaftlich-technischer Taschenrechner oder ein CAS. Ein reiner grafikfähiger Taschenrechner ist nicht zugelassen. Welche Variante gilt, hängt davon ab, was an deiner Schule eingeführt ist.
Nein. Ab dem Landesabitur 2027 sind keine weiteren Formelsammlungen mehr zugelassen, auch keine schulinternen Druckwerke. Es gilt ausschließlich die den Aufgaben beigefügte Formelsammlung.
Ja, Mathematik muss unter den Prüfungsfächern sein. Es muss aber nicht zwingend schriftlich geprüft werden, es kann auch als viertes Prüfungsfach mündlich oder als fünftes in Form einer Präsentationsprüfung belegt werden.

Offizielle Quellen

Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen: Abiturerlass zum Landesabitur 2027 vom 2. Juli 2025 sowie die Terminübersicht zum Landesabitur, veröffentlicht über kultus.hessen.de. Ergänzt durch die Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO).


Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von unserem Team fachlich geprüft.


Über die Autorin des Artikels:

Ich bin Emily, Gründerin von Noten-Booster.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer Schule manchmal sein kann – und wie es sich anfühlt, an sich selbst zu zweifeln.

In der vierten Klasse bekam ich eine Realschulempfehlung. Meine Eltern glaubten trotzdem an mich und schickten mich aufs Gymnasium. Dort begann ein langer Kampf: In der sechsten und siebten Klasse stand ich mehrmals kurz davor, nicht versetzt zu werden. Ich saß stundenlang über den Büchern, verstand aber nicht, wie man richtig lernt.

Erst als ich aufhörte, bloß auswendig zu pauken, und begann zu verstehen, wie Lernen funktioniert, änderte sich alles. Ich fand meinen Weg, entwickelte eigene Lernstrategien – und schaffte schließlich ein 1er-Abitur.
Nicht, weil ich plötzlich „besser“ war, sondern weil ich gelernt hatte, mit System, Struktur und Selbstvertrauen zu lernen.

Genau deshalb habe ich Noten-Booster gegründet:
Um Schülern zu zeigen, wie man das Lernen lernt – ohne Druck, ohne Angst, mit Freude und Klarheit.
Ich möchte, dass jedes Kind erlebt, wie sich Erfolg anfühlt, wenn Lernen endlich leicht wird.