Die Eisenhower-Matrix ist eine einfache Methode, um Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu sortieren, statt sich einfach an der Reihenfolge abzuarbeiten, in der sie hereinkommen. Für Studierende ist sie besonders in Prüfungsphasen hilfreich, wenn mehrere Klausuren, Hausarbeiten und organisatorische Aufgaben gleichzeitig anstehen und nicht alles gleich wichtig ist.

Was ist die Eisenhower-Matrix?

Die vier Felder im Überblick:

WICHTIG — hoch WICHTIG — niedrig DRINGEND — hoch DRINGEND — niedrig Sofort erledigen Wichtig und dringend zugleich. Beispiel: Abgabe morgen früh. Fest einplanen Wichtig, aber noch nicht dringend. Beispiel: Lernen für die Klausur in drei Wochen. Delegieren oder kurz erledigen Dringend, aber nicht wirklich wichtig. Beispiel: schnelle Rückfrage einer Mitschülerin. Bewusst weglassen Weder wichtig noch dringend. Beispiel: Social Media während der Lernzeit.

Der Name geht auf ein Zitat zurück, das dem ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zugeschrieben wird: „Was wichtig ist, ist selten dringend, und was dringend ist, ist selten wichtig.“ Ob das Zitat tatsächlich von ihm stammt, ist historisch nicht eindeutig belegt, das Prinzip dahinter hat sich aber als Priorisierungswerkzeug durchgesetzt.

Anwendungsbeispiel für Studium und Prüfungsphase

Angenommen, du hast in zwei Wochen folgende Aufgaben vor dir:

  • Hausarbeit, Abgabe in 3 Tagen → wichtig und dringend

  • Lernen für die Klausur in zwei Wochen → wichtig, nicht dringend

  • Rückmeldung zu einem Gruppenprojekt bis morgen → dringend, nicht wichtig (kurz erledigen oder an ein Gruppenmitglied abgeben)

  • Neue Serie anschauen → weder wichtig noch dringend (bewusst zurückstellen, bis die Prüfungsphase vorbei ist)

Die Matrix zeigt dir auf einen Blick, wo du zuerst ansetzen solltest, statt gefühlt „alles gleichzeitig“ erledigen zu müssen. Besonders in Prüfungsphasen mit mehreren parallelen Fristen hilft das, den Überblick zu behalten.

Prüfungsphasen-Coaching im Studium

Die Prüfungsphase im Studium steht an und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Du hast mehrere Klausuren, Abgaben oder mündliche Prüfungen vor dir, aber keinen klaren Lernplan?

Unterschied zur Alpen-Methode

Beide Methoden ergänzen sich gut, setzen aber an unterschiedlichen Punkten an: Die Eisenhower-Matrix hilft dir, zu entscheiden, was überhaupt wichtig ist, bevor du einen Zeitplan aufstellst. Die Alpen-Methode nimmt diese Priorisierung und baut daraus einen konkreten Tagesplan mit Zeitschätzung und Puffer. In der Praxis: Erst mit Eisenhower grob sortieren, dann mit der Alpen-Methode den Tag konkret durchplanen. Mehr dazu im Artikel: Alpen-Methode: In 5 Schritten den Tag planen

Häufige Fragen

Eine Zeitblock-Technik: 60 Minuten an einer Aufgabe arbeiten, dann 60 Minuten an einer anderen, gefolgt von 30 Minuten Pause. Anders als die Eisenhower-Matrix ist sie kein Priorisierungswerkzeug, sondern eine reine Zeitstruktur.

Es gibt nicht die eine beste Methode. Die Eisenhower-Matrix eignet sich besonders zur Priorisierung, während Methoden wie die Alpen-Methode oder Pomodoro eher bei der konkreten Umsetzung helfen.

Neben der Prüfungsvorbereitung lässt sich die Matrix auf fast jeden vollen Tag anwenden, etwa bei Nebenjob, Praktikumsbewerbungen oder der Organisation einer Wohnungssuche, überall dort, wo mehrere Aufgaben um Aufmerksamkeit konkurrieren.

Ein anderer Name für dieselbe Methode, Eisenhower-Modell, Eisenhower-Prinzip und Eisenhower-Matrix werden synonym verwendet.

Fazit

Die Eisenhower-Matrix ist ein schnelles, gut nachvollziehbares Werkzeug, um Aufgaben zu priorisieren, bevor du überhaupt einen Zeitplan aufstellst. Gerade in Prüfungsphasen mit mehreren parallelen Fristen hilft sie, den Kopf frei zu bekommen. Eine strukturiertere Methode, die noch weiter geht, ist GTD (Getting Things Done), mehr dazu im Artikel GTD-Methode: Getting Things Done für Schule und Studium.

Über die Autorin des Artikels:

Ich bin Emily, Gründerin von Noten-Booster. Auch wenn Noten-Booster sich vor allem an Schüler richtet, kenne ich das Gefühl aus eigener Schulzeit nur zu gut: mehrere Aufgaben gleichzeitig im Kopf, und keine klare Vorstellung davon, was zuerst dran sein sollte.

Mit einer Realschulempfehlung ging ich aufs Gymnasium. In der sechsten und siebten Klasse stand ich mehrfach kurz vor der Nichtversetzung, nicht aus Zeitmangel, sondern weil ich nie klar sortierte, was wirklich wichtig war und was nur dringend wirkte.

Der Unterschied kam, als ich anfing, Aufgaben konsequent nach Wichtigkeit statt nach Lautstärke der Deadline zu sortieren. Plötzlich verschwendete ich keine Zeit mehr mit Dingen, die sich dringend anfühlten, aber eigentlich unwichtig waren. Aus solchen Priorisierungs-Prinzipien entstand mit der Zeit ein System, das mich bis zum 1er-Abitur trug.

Genau diese Denkweise gebe ich heute bei Noten-Booster weiter: zeigen, dass klare Priorisierung oft mehr bringt als schlicht mehr Zeit zu investieren, ob in der Schule oder im Studium.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von unserem Team fachlich geprüft.